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2012
Man kann der verwelkten Blume noch lange nachtrauern, oder schon das Beet vorbereiten für die neuen, kommenden Blumen und sich darüber freuen.
Man kann über den ganzen Herbst und Winter dem warmen Sommer nachrauern, oder sich schon auf den nächsten Frühling freuen.
Wer gibt sich schon lange mit Kot und Mist ab, man wirft es auf den Misthaufen und braucht es zum Düngen.
Nutze die "Winterzeit" um zu Beten, dass Du im Frühling bereit bist für die kommenden Aufgaben.
Will man am Untergang mithelfen, oder am Neuaufbau?
BD 3144 empfangen 2.6.1944
Ungeschriebenes Gesetz ....
Liebe erkaltet ....
Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, daß die Menschen einander beistehen sollen,
daß der Starke dem Schwachen hilft, daß Not und Elend gelindert werde und jeder
austeile, was er besitzt, so es dem anderen mangelt. Und dieses ungeschriebene
Gesetz wird nicht mehr befolgt, weil es nicht durch irdische Macht sanktioniert
ist. Die Menschen erfüllen nur noch, was zwangsweise von ihnen gefordert wird,
und es ist dies kein Werk der Nächstenliebe, wenngleich es Liebeswirken
vorstellen soll. Nur was der Mensch aus innerstem Antrieb, aus dem Gefühl
tiefster Liebe und Erbarmung zum Mitmenschen tut, kann als ein Werk der
Nächstenliebe angesehen werden von Gott. Doch dieser innere Antrieb fehlt den
Menschen, weil sie die Liebe nicht mehr kennen. Und ob auch von ihnen gefordert
wird, sich einzusetzen für den Mitmenschen, so sind dies doch Werke, denen das
rechte Leitmotiv fehlt .... Es ist Liebe, die gesetzmäßig ausgeübt wird, keine
Liebe, wie sie Gott von den Menschen gefordert (hat = d. Hg.), wie sie sein
soll, um Gott-ähnliche Menschen zu formen, die den Zusammenschluß mit Gott
finden. Und doch ist dieses Gesetz von Gott aus den Menschen ins Herz gelegt,
denn es weiß ein jeder Mensch, wie er handeln soll, um Gott-gefällig auf Erden
zu leben. Doch die innere Stimme, die ihn dazu treibt, wird totgeschwiegen, sie
wird nicht gehört, und ihr Mahnen klingt immer leiser, bis sie gänzlich
verstummt. Und ob auch nun durch Diener Gottes den Menschen die Liebe gepredigt
wird, ob ihnen der Segen oder Schaden ihres Lebenswandels vorgehalten wird, sie
lassen auch diese Mahnungen unbeachtet, sie sind nur auf ihr eigenes Wohl
bedacht und gehen an der Not des Mitmenschen, an seiner Schwäche und
Hilflosigkeit ungerührt vorüber, ihr Inneres ist tot, der Liebesfunke ist
erstickt, sie verfallen in Lieblosigkeit und Haß und sind zu allen Handlungen
fähig, die dem Mitmenschen Schaden zufügen an Leib und Seele. Es ist dies ein
Zustand, der keine Änderung mehr erfährt, der sich nicht zum Besseren wandelt,
wenn Gott nicht gewaltsam Sich in Erscheinung bringt, wenn Er Seine Stimme nicht
so laut ertönen läßt, daß Furcht und Schrecken die Menschen anwandelt und sie
sich nun ernsthaft auf sich und ihren Lebenswandel besinnen. Denn auf die Stimme
gläubiger Menschen hören sie nicht, und von selbst finden sie nicht auf den Weg
der Liebe zurück. Und darum tritt Gott Selbst in Erscheinung, weil Er die
Menschen nicht verlorengehen lassen will, die nur eines Anstoßes bedürfen, um
sich auf sich selbst zu besinnen. Die Liebe darf nicht ausgeschaltet werden im
Leben, oder es geht die Menschheit dem völligen Untergang entgegen. Denn so die
Liebe erkaltet, ist Gott in endlos weiter Ferne von dem Wesen, das Er aus Seiner
Liebe entstehen ließ. Die Lieblosigkeit aber entzieht dem Wesen jegliche Kraft,
und also steuern die Menschen dem Abgrund entgegen, der Vernichtung, so sie die
Liebe außer acht lassen, die die Ursubstanz des göttlichen Schöpfungswerkes ist.
Wo die Liebe nicht ist, kann Gott nicht weilen .... Gott aber ist der Erhalter
aller Dinge, und ohne Ihn und Seine Kraft lösen sich Seine Schöpfungswerke auf,
so auch die Erde und mit ihr jegliche Kreatur, sowie die Liebe von ihr
schwindet, sowie der Mensch so lieblos geworden ist, daß Gott Seine Liebe von
ihm zurückzieht, Der als pur Liebe nur dort sein kann, wo die Liebe ist ....
Amen
B.D. 360 empfangen am 2.4.1938
Organisierte Versorgungen ....
Mangel an Nächstenliebe ....
Versuche zu folgen unseren Erklärungen, mit denen wir dein Wissen vermehren
wollen im Auftrag des Herrn. An Stelle der von Gott eingesetzten Gebote werden
jetzt den Menschen auch Gebote gegeben, mit denen man das Volk zu veredeln
sucht, aber durch falsche Anwendung dieser Gebote kein lückenloses Verbessern
der Menschheit zustande bringt, sondern nur Zwangsmaßnahmen, die im besten Falle
eine organisierte Versorgung sein kann, nicht aber in tätiger Nächstenliebe
ausartet, was jedoch allemal segensreicher wäre für das Volk, wenn es sich
dieser mehr befleißigte. Es hat ein jahrelanger Kampf vorangehen müssen, um dann
schließlich eine solche Organisierung zustande zu bringen, und immer sind
materielle Interessen ausschlaggebend gewesen bei einer jeden in solcher Art
entstandenen Maßnahme, die wohl ein scheinbares Werk der Nächstenliebe sein
soll, jedoch von der Liebe, die Jesus predigte auf Erden, sehr weit abweicht.
Die Menschen sollen einander helfen .... sie sollen gegenseitig ihr Leid und
Elend mildern .... sie sollen geben den Armen, geistig und körperlich sie
bewahren oder erretten vor Not und Bedrängnis ....
Aber liegt den eingeführten Maßnahmen wohl solche oder ähnliche Triebkraft
zugrunde, die aus der Liebe zu Gott und zum Nächsten entstanden ist? ....
Ist nicht vielmehr alles darauf zugeschnitten, großartige Manipulationen
aufzuziehen, die viel mehr den Zweck haben, offensichtlich und allgemein
bewundert und anerkannt zu werden, und die mit dem scheinbaren Hauptzweck weit
mehr andere Interessen verbinden, die aber der öffentlichen Welt verborgen
bleiben sollen. Ein Reich, das in seinem Aufbau zu solchen Mitteln greift, wird
schwerlich auf lange Dauer bestehen können, denn es will die Gebote Gottes als
übrig abtun und an ihre Stelle von Menschen erlassene Gebote setzen, nur um die
Macht, die man sich angeeignet hat, auszunützen; und um etwas völlig Neues
erstehen zu lassen, weiset man alles Alte zurück und will die Lehre Christi vor
allem umstürzen und unter den Menschen als Menschenwerk brandmarken, um diese
Lehre aufzulösen und dafür etwas anderes erstehen zu lassen. Der Herr wird
dieses Bemühen zerschlagen ....
Er wird nicht zulassen, daß Sein Wort geringgeachtet und der Menschheit genommen
werden soll ....
Er wird es vielmehr viel eindringlicher dem Volk verkünden, wo man nur darauf
hören will, und immer weniger wird sich behaupten können, was Menschen schaffen
in Überhebung und womit sie die Mitmenschen nur täuschen und blenden wollen ....
Aller Geist geht von Gott aus, Der gut ist .... doch des Satans Werk suchet auch
in falscher Hülle Eingang zu finden bei den Menschen ....
Es will gleichsam auch von gutem Einfluß sein auf die Menschheit, doch achtet
man seiner genau, dann erkennt man den Ursprung und sieht unter der Tünche des
scheinbar Edlen die Wertlosigkeit solcher Gebote, die denen des Herrn
zuwiderlaufen und sich niemals segensreich für die Seele des Menschen auswirken
können. Doch jedem endgültigen Sieg gehen auch Kämpfe voran, die ihr bestehen
müßt ....
Nehmet den Kampf auf gegen alles, was Gottes Wort verringern oder vernichten
will ....
Steht alle fest wie ein Mann .... dann könnt ihr nimmer unterliegen in einem
Kampf, den ihr für Jesus Christus führt .... den Urheber der göttlichen Gebote
....
Denn Sein Wissen ist es, das vorausschauend auch die Auswirkungen dieses Kampfes
erkennt ....
Was Menschen erschaffen, vergeht .... doch Gottes Wort bleibt bestehen in
Ewigkeit ....
Amen
B.D. 440 empfangen am 29.5.1938
Starker Glaube ....
Urteilskraft ....
Voraussagung ....
Die in Mir verharren, werden Meine Hilfe nicht entbehren brauchen .... spricht
der Herr, und so wird auch dein Herz gereinigt werden von allem Zweifel, auf daß
ein starker Glaube sich deiner bemächtigt und du fernerhin ganz im Dienst des
Herrn stehen wirst. Ohne Unterschied hat der Herr die Seinen bedacht, doch ihr
eigener Wille kann sie unglaublich hochsteigen lassen im Geistigen. Was euch
auch immer bedrohen wird, nie kann euch der Feind etwas anhaben, solange ihr
innig den himmlischen Vater um Schutz anfleht, denn Sein Wille steht über allem,
so auch über den feindlichen Mächten, die gehindert werden an der Ausführung
ihrer schändlichen Pläne, sobald in dem Erdenkind der Abscheu dagegen sich zu
regen beginnt und die Hilfe Gottes, und wenn auch nur in Gedanken, erfleht wird.
Darum zaget nimmer und gebt euch vertrauensvoll in Gottes Hut, und ihr werdet
Sieger bleiben in allen Anfechtungen ....
In den ferneren Jahrzehnten ereignen sich seltsame Dinge auf und über der Erde
.... so wird allmählich die Erde sich aufbäumen gegen jede übermäßige
Umgestaltung durch Menschenhand ....
Es ist dies ein Zeichen vom Einwirken göttlichen Willens, der alles, was die
Erde birgt an bewußt dahinlebenden Wesen, weisen will nach oben. Nur in der Art
kann dies geschehen, daß auch allen diesen ungewöhnlichen Erscheinungen eine
Planmäßigkeit innewohnt .... denn nur daran wird man erkennen, daß man diesen
Dingen nicht entweichen kann, und dann erst aufzumerken beginnen und sich eines
anderen Denkens befleißigen. Aber es werden dies eben auch nur wenige tun, denn
die Massen der Menschheit werden auch wieder wissenschaftlich zu erklären
versuchen und aus allen diesen Erscheinungen keinen weiteren Nutzen für ihr
Seelenheil ziehen. Es ist doch einem jeden überlassen, wohin sich sein Geist
wenden will ....
Ginge der Herr zu offensichtlich vor, so würde bald alles Sein erstarren in
gebanntem Willen .... solange der Mensch fähig ist zu denken, wird er auch freie
Urteilskraft besitzen und diese äußern nach seinem Gutdünken ....
Es kann nimmermehr ein Wesen auf Erden zur Reife gelangen, wenn ihm diese
Urteilskraft genommen oder sie irgendwie gerichtet würde, denn dann würde der
freie Wille ausgeschaltet sein und die geistige Reife nicht mehr angestrebt
werden können ....
Doch wie anders verhält es sich mit jenen Menschen, die nur für die Gegenwart
leben .... ihre Urteilskraft ist sehr schwach geworden, sie überlassen völlig
der Mitwelt, zu beurteilen, was ihnen selbst unbequem ist ....
Sie nehmen auch gedankenlos das Urteil jener an, handeln aber doch wieder nach
ihrem freien Willen ....
Und so wird wieder nur ein kleiner Teil im Segen sein .... und alle
Erscheinungen werden sich nutzbringend nur für diesen kleinen Teil auswirken,
dann aber sollen sich diese mit allem Eifer ihrer eigentlichen Bestimmung
zuwenden, denn es währet nur kurze Zeit, und es kann unglaublich viel und Hohes
erreicht werden, wenn das Streben ernstlich einsetzt. Lasset die Hungrigen nicht
darben .... und erleuchtet alles, was in Dunkelheit von euch Licht begehrt ....
Ihr werdet angegangen werden, das Brot auszuteilen den Darbenden, und es wird
gut sein, denn dies wird sättigen alle, die danach verlangen, und es wird die
Kraft geben, von nun an ihrer Seele beizustehen, sich aus der Materie zu erlösen
und dem Geistigen völlig zuzuwenden. Solcher Art sind die Geschehnisse, daß
viele dieserhalb versuchen werden, ein anderes Leben zu beginnen, denn das
Erkennen einer wirkenden Gottheit wird so plötzlich über diese Erdenkinder
kommen, daß auch ihr ganzes Sinnen und Trachten plötzlich ein anderes geworden
zu sein scheint ....
Und dann eben gilt es, diese Verfassung der Menschen auszunützen und sie
hinzuweisen auf alles, was sie fest verankern kann im Glauben ....
Der Himmel wird seinen Segen dazu geben, wenn ihr wirken werdet zur Ehre Gottes
und Ihm der Schäflein viele zuführen wollt ....
Ein guter Wille wird immer gesegnet sein und gute Früchte tragen ....
Amen
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Die Zeit ist Kurz |
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Wenn sich die Sonn verhüllt |
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